Kurt Appaz
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Der Roman über die Siebziger Jahre,
wild und witzig zugleich,
ein Blick zurück in eine Zeit,
in der es schon reichte, lange Haare zu haben,
um bei Eltern, Nachbarn und Lehrern
anhaltendes Entsetzen hervorzurufen.
Eine Zeit, in der Leute wie Appaz und seine Freunde
fest davon überzeugt waren,
dass sie unheimlich viele wären
und die Welt für immer verändern könnten -
Hauptsache, sie würden nicht so,
wie ihre Alten waren:

Sie waren jetzt die,
vor denen ihre Eltern
sie immer gewarnt hatten!

1968 war noch nicht lange vorbei,
und Woodstock hatte allen gezeigt, wie es sein könnte,
Hippies waren gut und die Staatsgewalt böse,
und damit zumindest die Feindbilder völlig klar
und durch nichts zu erschüttern.
Davon abgesehen ging es ohnehin vor allem
um Musik, Haschisch und Mädchen.
In dieser Reihenfolge.

Achtung!
Nicht geeignet für Leser
unter 18 Jahren!

Sie lungerten am Kiesteich herum
und halfen Buchmann dabei,
den Tequila zu vernichten.
Danach rauchten sie so ziemlich alles,
was sich nur irgendwie in Zigarettenpapier wickeln
und anzünden ließ...


Cover: Sabine Wimmer (Ullstein)

Kurt Appaz
1975 - Im Jahr der Weiber

Roman
260 Seiten, laminierter Pappband
Sonderausstattung mit Bauchbinde
18,00 Euro
Ullstein Verlag
ISBN-13: 978-3-550-08666-3

 

Ullstein Taschenbuch, broschiert (2. Auflage)
249 Seiten
7,95 Euro
ISBN-10: 3548268846
ISBN-13: 978-3548268842

"1975" ist die Geschichte von Kurt Appaz,
der im Sommer 1975
mit Kerschkamp, Lepcke, Ratte und dem Ami
sozusagen kollektiv durchs Abitur fällt
und danach mit einem rotweißen VW-Bus Baujahr 1964
nach Frankreich fährt.
Dort badet er nachts mit netten Holländerinnen
nackt im Atlantik
und pfeift sich tagsüber bei 35 Grad im Schatten
so ziemlich alles rein,
was sich nur irgendwie
in ein Blättchen Zigarettenpapier wickeln
und anzünden lässt...

Ein Roman für alle,
die sich noch daran erinnern können,
wie ein VW-Bus
mit geteilter Windschutzscheibe aussah -
und für deren Kinder,
die schon immer mal wissen wollten,
was ihre Eltern
früher eigentlich so gemacht haben!

Einziges offizielles Foto von Kurt Appaz, F 1975

Wer ist Kurt Appaz?

Kurt Appaz wurde 1956 geboren.
Nach einer eher dürftigen Schulkarriere
versuchte er sich zunächst
äußerst erfolglos als Rockmusiker
und schlug sich dann lange Jahre
mit Gelegenheitsjobs durch,
bis ihm klar wurde,
dass er damit längst seine informelle Ausbildung
zum Schriftsteller absolviert hatte.
Seitdem veröffentlicht er
unter seinem eigentlichen Namen
erfolgreich Kinder- und Jugendbücher.

Kurt Appaz wohnt mit immer noch derselben Frau
in immer noch derselben Stadt
irgendwo in Norddeutschland
und hat eine Tochter, die heute so alt ist,
wie er damals war.


Achtung!
10 gute Gründe, Appaz nicht zu mögen:
Appaz raucht und trinkt!
Appaz schläft lange!
Appaz hat lange Haare!
Appaz hört laute Musik!
Appaz ist oft unrasiert!
Appaz hat keinen Anzug!
Appaz ist faul!
Appaz hat früher viel gekifft!
Appaz hat ausländische Freunde!
Appaz kennt viele Frauen!



Eigentlich fing der Sommer genau an dem Tag an,
an dem Buchmann einen Sonnenstich hatte
und Lepckes Zelt vollkotzte...

Liste aller in "1975" angeführten Bands und Musiktitel:

Atomic Rooster, Death Walks Behind You
Chick Corea
Herbie Hancock
Frank Zappa, Camarillo Brillo
Frank Zappa, Dinah-Moe-Humm
Ton Steine Scherben, Ich will nicht werden, was mein Alter ist
Ton Steine Scherben, Macht kaputt, was euch kaputt macht
Ton Steine Scherben, Wir müssen hier raus
Genesis, Seven Stones
Frank Zappa, Roxy And Elsewhere
John Mayall
Leonard Cohen
Jane, Daytime
Gong, Pot Head Pixies
Deep Purple, Child In Time
Edith Piaf
Frank Zappa, Dirty Love
Frank Zappa, Don't Eat The Yellow Snow
Genesis, Harold The Barrel
Led Zeppelin, Been Dazed And Confused
Canned Heat, Hill's Stomp
Canned Heat, Future Blues
Yes, Roundabout
Yes, Five Percent For Nothing
Holde Fee
Deadlock
Leonard Cohen, Suzanne
Ton Steine Scherben, Sklavenhändler
Uriah Heep, Lady In Black
Deep Purple, Child In Time
Jimi Hendrix, Hey Joe
Frank Zappa, Trouble Every Day
The Kinks, Supersonic Rocket Ship
The Beatles, You've Got To Hide Your Love Away
Canned Heat, Going Up The Country
Arlo Guthrie
John Mayall, Room To Move
Sonny Boy Williamson
Bob Dylan, Mr Tambourine Man
The Who, Going Mobile
The Rolling Stones, Angie
The Rolling Stones, Can't You Hear Me Knocking
Ton Steine Scherben, Warum geht es mir so dreckig
The Doors, Riders On The Storm
Gong, Shamal
Santana
Eric Clapton, Layla
Rod Stewart, Sailing
Mungo Jerry, In The Summertime
Fleetwood Mac, Coming Your Way
Fleetwood Mac, Although The Sun Is Shining
The Who, Won't Get Fooled Again
Jethro Tull, Locomotive Breath
Frank Zappa, Fifty Fifty

"Heavy Tour '75"

Hildesheimer Börde
Kassel
Frankfurt
Saarbrücken
Metz
St. Mihiel
Bar-le-Duc
St. Dizier
Troyes
Sens
Montargis
Orléans
Blois
Tours
Saumur
Angers
Nantes
Vannes
Quiberon
Rennes
Laval
Le Mans
Orléans
Paris Orly
Chartres
Tours
Poitiers
Niort
La Rochelle
Ile d'Oléron
Royan
Soulac
Montargis
Lacanau-Océan
Cap Ferret
Bordeaux
Arcachon
Dune de Pilat
Mimizan
Capbreton
Biarritz
Anglet
St. Jean-de-Luz
Irun
Bordeaux
Périgueux
Limoges
Chateauroux
Bourges
Gien
Montargis
St. Didier
Bar-le-Duc
St. Mihiel
Metz
Saarbrücken
Frankfurt
Bad Hersfeld
Hannover

Neu!
Kurt Appaz:
Klassentreffen
- Bekenntnisse eines ehemaligen Oberschülers
-

Roman
385 Seiten
Taschenbuch, broschiert
8,95 Euro
Ullstein Verlag*





Ein Mann mit einem Beil im Kopf
kommt frühmorgens aus der U-Bahn gewankt,
ein anderer bringt seine Beate Uhse-Puppe zur Tankstelle,
um Luft aufzufüllen,
im Luxusschrebergarten serviert ein Sternekoch
Bratwürstchen für den Ex-Kanzler -
und Appaz und Kerschkamp fahren
33 Jahre nach dem Abitur
auf ein Klassentreffen ins Landheim
des Gottfried-Wilhelm-Gymnasiums.
Aber während die ehemaligen Mitschüler
zunehmend belanglose Anekdoten
aus der gemeinsamen Zeit
zwischen 1966 und 1975 erzählen,
haben Appaz und Kerschkamp mit der Schule
noch eine alte Rechnung offen,
die sie gerne begleichen würden.
Als dann plötzlich jemand auftaucht,
an den sich keiner mehr erinnern kann,
gerät die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit
unerwartet außer Kontrolle.

"Jeder, der dabei war, wird sich sofort erinnern:
'Wir sind zu nichts zu gebrauchen,
aber zu allem fähig!'
Appaz ist da ein großer Generationenroman
zwischen Witz und Melancholie geglückt,
der mit erfrischender 'Political Incorrectness'
auch die Konfrontation
mit den vorgeblichen Helden von heute nicht scheut.
Ein Stück deutsche Geschichte,
das '1968' noch einmal aus dem Blickwinkel
des damals Zwölfjährigen lebendig werden lässt:
Es geht um den Ausbruch
aus der häuslichen Spießigkeit,
um 'Beatmusik', lange Haare, das erste Moped,
den ersten Joint, den ersten Sex
und den Traum von der Revolution -
und es geht um die Generation der Eltern und Lehrer,
deren hilflose Überforderung nur allzu oft
in Ignoranz und Repression umschlug
...
Gleichzeitig eine dramatische Schülergeschichte,
die sich unter veränderten Vorzeichen
auch heute noch oder wieder
genau so ereignen könnte."
(F. Sikora)

 

*Ursprünglicher Titel, der vom Verlag abgelehnt wurde:

Der Junge,
der mit Ho-Tschi-Minh tanzte



Große Ur-Lesung
mit Betonung und Hut

16. Juni 2009
Theater an der Glocksee, Hannover

Ein für alle Beteiligten nervenzerrüttendes Spektakel
mit lebenden Künstlern
und in Hannover
weltberühmten Schauspielerinnen und Schauspielern
sowie einem echten Engländer!

mit
Helga Lauenstein
als Kurt Appaz

Claire Lütcke
als Kurt Appaz
Laetitia Mazzotti
als Kurt Appaz
Mark Eichenseher
als Kurt Appaz
Christoph Linder
als Kurt Appaz
Peter Przychodniak
als Kurt Appaz
Harald Schandry
als Kurt Appaz

sowie
Wolfram Hänel
als Kurt Appaz
Frank "Flaco" Matzke
als Kerschkamp
Richie Thurlow
als echter Engländer

Dramaturgie:
Ulrike Gerold, Hilkje Hänel
Eine Kooperation von Kurt Appaz,
dem Theater an der Glocksee und dem Theater im Alten Magazin;
gefördert vom Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover

Männer mit Frauenleiden und Ohnmächtige
bitte in den Mittelgang zu treten!


Appaz-Family, Theater an der Glocksee, Hannover 2009 (Foto: magascene)

Fordert lebendige Bühnenschau!
Meidet den Stumpfsinn
des allabendlichen Tonfilms!

Die Welt-Revolution beginnt!
Hunde bitte zuvor unbedingt
an die Leine zu führen!

Büchertisch:
Lehmanns Buchhandlung, Hannover

Hier kommt alte Flachspitze, er kommt...
(Here comes old flat top he comes)

Liste aller in "Klassentreffen" angeführten Bands, LPs und Musiktitel:

The Kinks, Dead End Street
The Kinks, Death Of A Clown
Jack Bruce & Robin Trower
The Cream
The Kinks, Celluloid Heroes
The Scorpions, Wind Of Change
Heinz Rudolf Kunze, Tausendmal berührt
The Kinks, I'm Not Like Everybody Else
Ralf Bendix, Pack den Tiger in den Tank
The Kinks, Lola
The Beatles, Let It Be
Heintje, Mama
Heintje, Heidschi Bumbeitschi
Barry Ryan, Eloise
Zager and Evans, In The Year 2525
The Rolling Stones
The Bee Gees
Elvis Presley, In The Ghetto
Shocking Blue
Led Zeppelin
The Beatles, Ob-La-Di Ob-La-Da
The Doors, The Unknown Soldier
The Beatles, Come Together
The Beatles, I Want You
Patti Smith
Bob Dylan
Canned Heat, Sugar Bee
John Mayall
Canned Heat, Going Up The Country
Jimi Hendrix, Purple Haze
The Beatles, I'm The Walrus
The Beatles, Lady Madonna
The Rolling Stones, (I Can't Get No) Satisfaction
Little Richard, Tutti Frutti
Jane Birkin, Je t'aime
The Beatles, Ballad Of John And Yoko
Deep Purple, In Rock
Black Sabbath
Atomic Rooster
The Nice
The Doors, Riders On The Storm
The Rolling Stones, Mother's Little Helper
The Rolling Stones, Let's Spend The Night Together
The Rolling Stones, Paint It Black
The Doors, Alabama Song
The Rolling Stones, Brown Sugar
Jimi Hendrix, Castles Made Of Sand
Jimi Hendrix, All Along The Watchtower
Jimi Hendrix, Bold As Love
John Lennon, Power To The People
Plastic Ono Band
George Harrison, My Sweet Lord
The Beatles, Here Comes The Sun
The Beatles, Something
Leonard Cohen, Suzanne
Pink Floyd, Atom Heart Mother
Simon and Garfunkel, Book Ends
Simon and Garfunkel, Mrs Robinson
Frank Zappa
Johnny Winter, Second Winter
Juicy Lucy, Get A Whiff A This
Led Zeppelin, Been Dazed And Confused
Johnny Winter, And Live
Ihre Kinder
Franz Josef Degenhardt
Led Zeppelin IV
Ten Years After, Watt
Ton Steine Scherben
Exseption
John Lennon, Give Peace A Chance
Rio Reiser
Frank Zappa, Dirty Love
Ton Steine Scherben, Warum geht es mir so dreckig?
Ton Steine Scherben, Ich will nicht werden was mein Alter ist
Colosseum, Stormy Monday Blues
Dick Heckstall-Smith
Eric Clapton
Mick Taylor
Larry Taylor
Mick Fleetwood
John McVie
Hughie Flint
Harvey Mandel
Sugarcane Harris
The Groundhogs
Sonny Boy Williamson and The Yardbirds
Can, Spoon
Ian Anderson
Mungo Jerry, In The Summertime
Bob Dylan, Blowin In The Wind
Jimi Hendrix, Hey Joe
Deep Purple, Child In Time
Birth Control, Gamma Ray
George Harrison, Concert For Bangla Desh
Derek and The Dominos
Bill Haley
Ted Herold
Franz Josef Degenhardt, Tonio Schiavo
Jane, Daytime
Grand Funk Railroad
Iron Butterfly, In-A-Gadda-Da-Vida
Jethro Tull, Dharma For One
Santana, Black Magic Woman
Johnny Winter, Rock'n'Roll Hoochie Koo
Ray Davies, The Morning After
Ray Davies, Run Away From Time
The Kinks, Till The End Of The Day

Fragen an einen lesenden Schriftsteller
(Kurt Appaz; 03/2009)

Herr Appaz, ich habe eine Frage an Sie:
Haben Sie das alles selbst erlebt?
Ist es schwierig, solche Bücher zu schreiben?
Was machen Sie beruflich?
Was sagst Ihre Frau dazu?
Warum sind Sie nicht einfach Lehrer geworden?
Welche Botschaft haben Sie für Ihre Leser?
Haben Sie einen Manager, der Ihnen dabei hilft?
Tut Ihnen eigentlich manchmal die Hand weh?

Herr Appaz, was ich schon immer mal wissen wollte:
Wie oft waren Sie schon im Fernsehen?
Sind Sie so berühmt, dass Sie auf der Straße angehalten werden?
Wie viel Geld verdienen Sie ungefähr im Jahr?
Kennen Sie noch andere Schriftsteller?
Kennen Sie Peter Handke?
Warum haben Sie immer noch lange Haare?
Glauben Sie an das Gute im Menschen?
Haben Sie eigentlich auch "Dorfpunks" von Rocko Schamoni
geschrieben?

Herr Appaz, erlauben Sie mir eine ganz persönliche Frage:
Würden Sie sagen, dass Ihre Bücher witzig sind?
Haben Sie früher gerne Fußball gespielt?
Lesen Sie nur Ihre eigenen Bücher oder auch andere?
Hören Sie immer nur Rockmusik oder manchmal auch Beethoven?
Ist Michael Schumacher ein Vorbild für Sie?
Was machen Sie in Ihrer Freizeit?
Schreiben Sie manchmal auch was nur so für sich?
Warum geht es in Ihren Büchern eigentlich so?

Herr Appaz, können Sie mir eine Antwort auf diese Frage geben:
Woher kriegen Sie überhaupt die ganzen Ideen?
Und woher kriegen Sie die leeren Bücher?
Kennen Sie Ihre Bücher alle auswendig?
Haben Sie Angestellte und wenn ja, wie viele?
Würden Sie sagen, dass Sie eine glückliche Kindheit hatten?
Finden Sie nicht, dass man Ihren letzten Roman hätte kürzen sollen?
Was für Hobbys haben Sie sonst noch?
Kann man Ihre Bücher eigentlich auch irgendwo kaufen?

Herr Appaz, eine allerletzte Frage noch:
Wie lange wollen Sie das eigentlich noch machen?

Interview, 1. Teil

Hinweis:
Das nachstehende Interview ist das bislang einzige Interview,
zu dem Kurt Appaz bereit war.
Das Interview wurde bereits am 24.12.2006
am späteren Abend nach der Bescherung
in einer Dachwohnung in Laatzen bei Hannover
von dem freien Journalisten F. Sikora geführt
und auf einem Uher Universal 5000 Tonbandgerät aufgezeichnet.

Der Abdruck - auch in Auszügen - ist bei Angabe
der WebSite www.kurt-appaz.de
honorarfrei
und unbedingt erwünscht!

Der Interviewer hat sich sorgfältig vorbereitet.
Sein Ziel ist es, Appaz mit Fragen, die keinem erkennbaren Muster folgen,
aus dem Konzept zu bringen - und so die Wahrheit zu erfahren!
Dazu gehört auch, dass er Appaz gleich zu Beginn bittet, nicht zu rauchen.
Kommentarlos schiebt Appaz seinen Tabaksbeutel
zurück in die Tasche seiner abgewetzten Lederjacke.
Der Interviewer schaltet das Bandgerät ein,
das leise brummend seinen Dienst aufnimmt.
Mit einem leichten Schleifgeräusch
setzt sich die 18-cm-Spule in Bewegung...


Frage:
Herr Appaz, Sie sind weder schwarz noch schwul,
Sie haben keine jüdischen Vorfahren,
Sie kommen auch nicht aus der ehemaligen DDR,
Sie waren nie drogenabhängig
und sind jetzt clean,
mit anderen Worten:
Sie sind verdammt normal.
Wieso glauben Sie dennoch,
dass Sie eine Chance
auf dem deutschen Buchmarkt haben?

Appaz:
Ich habe immer noch lange Haare.

Frage:
Wird das wirklich reichen?

Appaz:
Ein Roman wie "1975" war schon lange überfällig.
Uwe Timm schreibt seit 1968 über 1968
und Regener bemüht sich redlich um die 80er Jahre.
Über die Zeit dazwischen gibt es nichts.
Im Übrigen habe ich tatsächlich
eine Geschichte zu erzählen,
was ja eher selten geworden ist...

Frage:
Hatten Sie jemals Sex mit Ihrer Mathelehrerin?

Appaz:
Nein, ich hatte immer einen Mann als Mathelehrer.
Aber meine Cousine fand ich geil,
vor allem wenn sie ein leichtes Sommerkleid trug
und Bob Dylan hörte.

Frage:
Wieviele Frauen hatten Sie in Ihrem Leben?

Appaz:
Ich verstehe die Frage nicht.

Frage:
Mit wievielen Frauen haben Sie geschlafen?

Appaz:
Ich habe gerade erst irgendwo gelesen,
dass 45% aller Angler es vorziehen,
bis zum Bauch im kalten Wasser zu stehen,
anstatt Sex mit ihrer Frau zu haben.

Frage:
Das ist keine Antwort auf meine Frage.

Appaz:
Die Frage taugte nichts.

Frage:
Wählen Sie aus den nachfolgenden Rockgitarristen
Ihren absoluten Favouriten:
Jimi Hendrix, Eric Clapton, Carlos Santana?

Appaz:
Dave Davies!
Wahrscheinlich der am meisten unterschätzte Gitarrist
in der Geschichte der Rockmusik.
Von welcher Band er ist,
müssen Sie selber rauskriegen.

Frage:
Ihr aufregendstes Erlebnis?

Appaz:
Die Mondlandung!
Meine Eltern hatten extra zu diesem Anlass
ihren ersten Fernseher gekauft,
und ich durfte bis drei Uhr morgens aufbleiben.
Die Mondlandung war um vier.

Frage:
Ihr größter Traum?

Appaz:
Dass Hannover am Meer liegen würde...

Frage:
Sind Sie ein glücklicher Mensch?

Appaz:
Es geht mir allemal besser als Heinz Rudolf.

Frage:
Schreiben Sie mit einem Pelikan-
oder einem Geha-Füller?

Appaz:
Staedtler, Mars-Lumograph 2B.

Frage:
Was ist Ihr liebstes Erinnerungsstück?

Appaz:
Der Winker von dem grauen VW-Käfer "Standard"
meines Vaters.

Frage:
Wo verbrachten Sie Ihre unbequemste Nacht?

Appaz:
Auf dem Wasserbett in einer dänischen Kommune
im Puffviertel von Kopenhagen.
Zusammen mit einem Bühnenbildner
aus Österreich.

Frage:
Welche historische Person würden Sie gern treffen?

Appaz:
Quiqueg.

Frage:
Und welche zeitgenössische?

Appaz:
Godot.

Frage:
Welcher Person würden Sie gern
ein zweites Mal begegnen,
um ihr endlich die Meinung zu sagen?

Appaz:
Dazu reicht die Zeit nicht, die Liste ist lang...

Frage:
Was haben Sie der Jugend von heute zu sagen?

Appaz:
(ohne zu zögern)
Mauert die Eingänge der Frankfurter Börse zu.
Feiert internationale Partys in den Bankenvierteln
von London, Paris und Zürich.
Erklärt der Geiz-ist-geil-Gesellschaft den Krieg.
Nehmt xxxxxxxxx und xxxxxxxx und xxxxxxxxxx*
und wie sie alle heißen

endlich ihre Millionen weg.
Wenn ihr das nicht wollt,
werdet einfach Fußballspieler.
Oder Comedy-Blödmann,
Super-Star, Talkmaster, Fernsehkoch.
Je dümmer umso besser!
Und eure Drogen kriegt ihr dann auch noch
frei Haus geliefert...

*Namen nachträglich vom Interviewer gelöscht
(allerdings ohne Appaz darüber zu informieren)

Frage:
Verallgemeinern Sie da nicht allzu sehr?
Es gibt doch auch kluge Talkmaster
und nette Millionäre...?

Appaz:
Davon weiß ich nichts.
Und wenn jemand,
der ein Privatvermögen von 500 Millionen Euro hat,
als "gute Tat" ein Stück Regenwald kauft,
dann bedeutet das für ihn kaum etwas anderes,
als wenn ich dem Straßenverkäufer
in der Fußgängerzone
seine Obdachlosen-Zeitung abkaufe.

Frage:
Welche Bevölkerungsgruppe macht Ihnen derzeit
am meisten Angst?

Appaz:
Die Leute, die ihren X5, Q7, H3, G55 oder XC90
für durchaus geeignet halten,
um damit morgens die Brötchen zu holen.
Und die von jedem, der kein Auto hat,
grundsätzlich annehmen,
dass er ein Penner sein muss.

Frage:
Was tun Sie selber,
um die Welt zu verändern?

Appaz:
Ich werde erst gehen, wenn jeder mitgekriegt hat,
dass ich da war.

Frage:
Was gefällt Ihnen an Frank Zappa?

Appaz:
Dasselbe wie an Erich Kästner.

Frage:
Und das wäre?

Appaz:
Denken Sie darüber nach.

Frage:
Beide waren Kettenraucher?

Appaz:
Eigentlich eine schöne Antwort, muss ich mir merken...
Aber ich meinte, dass beide ihren Einfluss genutzt haben,
um sich zu Wort zu melden - mit dem Ziel,
etwas zu verändern.

Frage:
So wie Bono von U2?

Appaz:
Bono verträgt keinen Rotwein, wussten Sie das?
Immer wenn die anderen sich über ihn geärgert haben,
geben sie ihm ein Glas Rotwein -
Bono trinkt einen Schluck und fällt um!
Wussten Sie das?

Frage:
Nein, aber... Was halten Sie denn nun von Bono?

Appaz:
Bevor oder nachdem er behauptet hat,
Merkel wäre eigentlich ziemlich in Ordnung
und Bush letztlich auch gar nicht so verkehrt?

Frage:
Vielleicht eher vorher...?

Appaz:
"All That You Can't Leave Behind"
halte ich für eine der besten Platten,
die jemals aufgenommen wurden.

Frage:
Soll das heißen,
dass Sie Bono nur als Musiker schätzen?

Appaz:
Soll das heißen,
dass Sie sonst keine Fragen mehr haben?

Frage:
Doch, natürlich, ich dachte nur...
Vergessen Sie es einfach.
Welche Botschaft soll nach der Lektüre Ihres Romans
in den Köpfen der Leser angekommen sein?

Appaz:

(starrt vor sich auf die Tischplatte)

Frage:
Soll ich die Frage nochmal wiederholen?

Appaz:
(unerwartet aggressiv)
Wie kann es sein,
dass die Generation unserer Eltern,
die uns Jahre und Jahrzehnte lang
von ihrem für uns dennoch kaum nachvollziehbaren Leid
im Zweiten Weltkrieg berichtet hat,
dass diese Generation,
die doch sonst unablässig damit beschäftigt war,
für alles und jeden irgendwelche Verbote aufzustellen,
uns niemals verboten hat, Soldat zu werden?
Wie kann es sein,
dass Väter, die selber häufig genug
als körperliche und seelische Wracks
aus dem Krieg zurückgekehrt waren,
es unerträglich fanden,
wenn ihre Söhne den Kriegsdienst verweigern wollten?
Und wie kann es sein,
dass heute unsere eigenen Söhne
wieder zur Bundeswehr wollen,
dass sie die Vorstellung,
einem willkürlichen System
von Befehl und Gehorsam ausgeliefert
und jeder eigenen Verantwortung enthoben zu sein,
nicht augenblicklich in Panik versetzt,
sondern ihnen im Gegenteil
alles andere als unangenehm zu sein scheint?
Was ist da wann schiefgelaufen?

Frage:
Fragen über Fragen...?

Appaz:
Nur wer die richtigen Fragen stellt,
bekommt auch Antworten.

Kurt Appaz erweckt plötzlich den Eindruck, dass er keine Lust mehr hat.
Als hätte er bereits alles gesagt, was er sagen wollte.
Oder als würden ihn die Fragen des Interviewers zu langweilen beginnen.
Der Interviewer rechnet mit dem vorzeitigen Abruch des Interviews
und beeilt sich,
wenigstens noch seine wichtigste Frage anzubringen.

Frage:
Gestatten Sie mir eine letzte Frage:
Inwieweit ist die Geschichte,
die Sie erzählen, autobiografisch?

Appaz:
Das ist normalerweise immer die erste Frage.

Frage:
Ich habe sie mir eben bis zum Schluss aufgehoben.
Also, autobiografisch ja oder nein?

Appaz:
Sehe ich aus wie Appaz?

Frage:
Ist das Ihre Antwort?

Appaz:
Wissen Sie eine bessere?

Kurt Appaz will doch noch nicht gehen.
Aber er bittet um eine kurze Pause.
Dann fragt er nach dem Telefon.
Er bestellt sich bei Joey's Pizzabringdienst eine Pizza "Crazy Dog",
die er dann direkt aus dem Pappkarton mit großem Appetit verzehrt.
Allerdings ohne dem Interviewer ein Stück davon anzubieten.



Nach der Pause öffnet Kurt Appaz eine mitgebrachte Flasche Rotwein
(Freyburg-Unstrut, Blauer Zweigelt)*
die er unverzüglich zu leeren beginnt.
Wiederum ohne den Interviewer zu fragen,
ob der vielleicht auch ein Glas haben möchte.

*Die Flasche steckte in einer grellorangefarbenen Plastiktüte mit der Aufschrift
"Die Wahrheit. Sozialistische Tageszeitung Westberlins".


Interview, 2. Teil

Frage:
Ein Vorwurf lautet,
Sie würden in Ihrem Roman zuviele Klischees bemühen:
Langhaarige, die laute Musik hören,
Haschisch rauchen und wahllos Sex haben...?

Appaz:
Das verstehe ich nicht.
Wir haben doch diese Klischees
damals überhaupt erst erfunden!

Frage:
Ein anderer Kritikpunkt ist,
dass Sie zu dicht an der Realität bleiben,
dass Ihr Roman nicht genügend
künstlerische Brechungen aufweist?

Appaz:
Dazu würde ich gerne Helmut Kohl zitieren,
der angeblich mal gesagt hat:
Die Realität ist allemal schlimmer als die Wirklichkeit.

Frage:
Und das soll heißen...?

Appaz:
Robbie Williams pfeift sich täglich 60 Zigaretten,
36 Espresso und 20 Dosen Red Bull rein.
Aber er ist wirklich erst noch am Anfang:
Hans Fallada zum Beispiel
hat 140 Zigaretten pro Tag geschafft!

Frage:
Und sie selber?

Appaz:
Ich rauche nicht.
I don't smoke, I don't drink, I don't ride on horses,
and I don't bet on women...
Ist leider nicht von mir,
sondern von einem irischen Musiker,
den keiner kennt.

Frage:
Verreisen Sie gern?

Appaz:
Ich bin ständig irgendwo anders.

Frage:
Irgendein Redakteur soll ja kürzlich behauptet haben,
dass Sie zwar durchaus schreiben könnten,
aber die Sexszenen in Ihrem Roman
völlig unerotisch wären...?

Appaz:
Ja, da hatte der offensichtlich ein Problem.
Aber vielleicht steht er auch auf ganz andere Sachen.

Frage:
Und der Roman sei 50 Seiten zu lang?

Appaz:
Wissen Sie, es ist immer ein Problem,
wenn der Rezensent womöglich seit Jahren
einen eigenen Roman schreiben will,
es aber nicht hinkriegt.

Frage:
Kommen wir auf die Frage nach Ihrem Frauenbild...

Appaz:
1975 war offiziell das "Jahr der Frau".

Frage:
Aber die Frauen kommen in Ihrem Roman
nicht besonders gut weg!

Appaz:
Ich war auf einem Gymnasium für Jungen,
was erwarten Sie da?

Frage:
Ihr Personal wirkt auf mich so gar nicht
wie eine Gruppe typischer Oberschüler.
Woran könnte das liegen?

Appaz:
Appaz und seine Freunde
waren keine typischen Oberschüler,
sie waren im Gegenteil sogar stolz darauf,
eben nicht sofort als jemand vom "Gümmi"
erkannt zu werden.
Das hatte mit der Zeit zu tun,
mit der festen Überzeugung,
dass es nicht "Schlaue" und "Doofe" geben würde,
sondern dass nur die Chancen ungleich verteilt waren.
Und dass "wir" unheimlich viele wären,
die die Welt verändern wollten und würden,
völlig unabhängig davon,
aus welcher Bildungsschicht jemand kam.
Und da irrt übrigens auch '68:
Das war nicht deren Verdienst,
dieses Zusammengehörigkeitsgefühl
kam vor allem über die Musik,
die keine Unterschiede machte,
die jeder hörte und jeder spielen konnte -
und wenn der Sänger in der Schule
kein Englisch gehabt hatte,
dann sang er das eben einfach so,
wie es sich ungefähr anhörte.

Frage:
Glauben Sie, dass die Jugend früher politischer war?

Appaz:
Wir brauchten nur lange Haare zu haben,
laute Musik zu hören,
schmierige Parkas zu tragen
und vielleicht ab und zu nochmal zu erwähnen,
dass wir die DDR gar nicht so schlecht fänden -
das reichte schon,
um bei Eltern, Lehrern und Nachbarn
für Entsetzen zu sorgen.
Und genau das wollten wir:
Sie sollten sich aufregen über uns!
Darüberhinaus wussten wir eigentlich nur,
was wir nicht wollten:
nämlich auf keinen Fall so zu werden
wie unsere Alten!

Frage:
Campino hat vor kurzem in einem Interview erklärt,

es wäre nur dem Punk zu verdanken,
dass jemand wie Joschka Fischer
Außenminister hätte werden können...

Appaz:
Campino redet Blödsinn!
Die gesellschaftlichen Veränderungen, die er meint,
haben natürlich mit 1968 zu tun.
Und ohne 1968 hätte auch Campino
niemals die Chance gehabt,
überhaupt irgendwas von sich zu geben!

Frage:
Sehen Sie sich als Kind der 68er-Bewegung?

Appaz:
Nein. - Ja.

Frage:
Geht es vielleicht ein bisschen konkreter?

Appaz:
1968 hat die gesamte Gesellschaft verändert -
und zwar viel weitgehender als das Beispiel
mit Joschka Fischer zeigt.
Wir haben heute immerhin
eine geschiedene Frau als Bundeskanzler,
einen schwulen Oberbürgermeister von Berlin
und jede Menge Minister und Ministerpräsidenten,
die ihre Geliebten mit zum Fototermin bringen.
Oder erinnern Sie sich an unseren Ex-Kanzler,
der sich ständig mit einem Rockmusiker
zum Rotweintrinken verabredete!
Ich nehme allerdings mal an,
dass mit solchen Auswirkungen
damals wirklich keiner gerechnet hat.

Frage:
Damit ist meine Frage
aber immer noch nicht beantwortet...?

Appaz:
Können Sie sich noch an Marc Bolan erinnern?

Frage:
Wenn Sie den Sänger von T. Rex meinen, klar.
Aber was hat der...

Appaz:
Wussten Sie, dass er irgendwann in den Siebzigern
seinen Mini in London gegen einen Baum gesetzt hat?

Frage:
Nein, aber...

Appaz:
Aber vorher hatte er noch einen Song geschrieben:
We are the children of the revolution!
Da haben Sie Ihre Antwort.
Nur dass ich gerade erst elf oder zwölf war,
als Benno Ohnesorg erschossen wurde!
Was ich damit sagen will:
Wir haben damals gar nichts kapiert,
wie sollten wir auch?
Mir waren "die 68er" eher nicht ganz geheuer,
in so einer Mischung aus Bewunderung
und Nicht-Verstehen.
Und jeder aus meinen Jahrgängen,
der etwas anderes behauptet, lügt!
Oder biegt sich das eben so zurecht,
wie er sich selber gerne sehen würde...

Frage:
Aber Sie kannten die Reden von Rudi Dutschke,
die Aktionen der Kommune 1, die APO?

Appaz:
Wir kannten vor allem die nackten Titten
von Uschi Obermeier - und waren begeistert!
Ansonsten waren Ton Steine Scherben für uns
deutlich wichtiger als Rudi Dutschke.

Kurt Appaz steht unvermittelt auf und geht.
In der Tür nuschelt er irgendetwas davon,
dass er noch eine wichtige Sache zu erledigen habe.
Allerdings hat der Interviewer den Verdacht,
dass Appaz nur möglichst schnell in die nächste Kneipe will.

Ohne ein weiteres Wort oder ein grüßendes Nicken
verlässt Appaz also das Haus.
Ein Blick aus dem Fenster bestätigt den Verdacht des Interviewers -
Appaz stürmt eilig in die Eckkneipe gleich gegenüber
(die seit kurzem von einem irischen Musiker betrieben wird).

Der Interviewer räumt den leeren Pizza-Karton in den Mülleimer
und schenkt sich den letzten Schluck Rotwein ein
(es ist wirklich nur noch ein winziger Schluck!).
Der Interviewer beschließt,
sich die Sorte unbedingt zu merken,
und schaltet das Bandgerät aus.
In Gedanken versunken betrachtet er lange die Aufschrift
auf der orangefarbenen Plastiktüte,
die Appaz unter dem Küchenstuhl vergessen hat...

Kurt Appaz liest!

Kontakt:
kurt-appaz@arcor.de

Pressestimmen zu "1975"

"Ein wilder Roman übers Erwachsenwerden.
Eine grandiose Zeitreise in die Siebziger,
nüchtern (!) und ohne Glorifizierung."
(Neue Presse Hannover)

"Ein unbändiger Hunger nach Leben!"
(dpa)

"Deutscher Kerouac!"
(Amazon)

"Appaz schreibt schnell, wild und wüst.
Eine berauschende Magical History Tour!"
(hr 1)

Appaz' Lieblingskritik:
"(Der Roman) reduziert sich im Wesentlichen auf
das bekannte Spaßprogramm aus Saufen, Kiffen und Sex.
(...) Von Literatur keine Spur,
an dem Autor scheint die Moderne
völlig vorbeigegangen zu sein.
Insgesamt ein postpubertärer Quatsch
in einem, zugegeben, schön gestalteten Buch.
Bewertung: 1 von 5 Punkten"
(Financial Times Deutschland)

 

Another world is possible!
www.attac.de

Kurt Appaz empfiehlt:

www.rote-hilfe.de
de.indymedia.org.
GBlog

mehr Links zur geflissentlichen Beachtung:

www.maulwurf-szene.de
www.rioreiserhaus.de
www.kindakinks.net
www.jane-music.com
www.b-kunze.de
www.myspace.com/thechainde

www.abc-roxxon.de
www.radioservice.de


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Auch weiterhin verbittet sich
Kurt Appaz
das Zusenden von Freikarten
für Theater-Vorstellungen, Konzerte, Vorträge, Kino-Eröffnungen,
Fest-Essen, Empfangs-Feierlichkeiten, Denkmals-Enthüllungen,
Ehrendoktor-Verleihungen und Sechzigsten Geburtstagen
Havanna-Zigarren rauchender Rechtsanwälte.

Danke.